Es soll an dieser Stelle nicht ungesagt bleiben, dass der Havaneser vom Wesen und Umgang her ein sehr pflegeleichter Hund ist. Um jedoch die volle Pracht seines Haarkleides entfalten zu können, bedarf dies schon regelmäßiger Pflege.
Auch waschen kann man den Havi regelmäßig. Hier ist auf spezielle Schampoos und Spülungen zurück zu greifen.
Im Fachhandel ist eine große Sortimentsvielfalt vorhanden. Als Laie ist es jedoch sehr schwer in diesem Angebot das wirklich geeignete Material zu finden. Auch ich habe längst nicht mehr nur eine Bürste und einen Kamm und auch mehrere Schampoos. Es gibt jedoch bewährtes Hilfsgerät, auf das ich immer wieder zurück greife. Für weitergehende Fragen und Anschaffungen stehe ich Ihnen gern hilfreich zur Seite.
Der Havaneser ist gut für Allergiker geeignet, da er so gut wie gar keine Haare verliert. Werden die Haare jedoch nicht regelmäßig "richtig" und intensiv gebürstet, neigen sie zu Verfilzungen, die nicht nur unschön aussehen, sondern auch die Haut erkranken lassen können.
Der Welpe sollte von Anfang an an die tägliche Fellpflege gewöhnt werden. Unsere Großen lassen sich ohne Probleme so drehen und wenden wie es gerade nötig ist und ertragen alles mit stoischer Ruhe. Dies erleichtert die Arbeit natürlich sehr und man kann die intensive Nähe mit dem Hund genießen. Einige Leckerlies haben den Einstieg hierzu natürlich sehr erleichtert.
Gerade bei den jungen Hunden im Übergang vom Welpen- zum Erwachsenenfell ist regelmäßiges Bürsten wichtig. Ich empfehle einmal am Tag. Bei uns war es so, dass sich ab dem 18. Monat das Bürsten auf 2 x wöchentlich reduziert hat.
Neben der Fellpflege sollten regelmäßig auch die Zähne und die Ohren kontrolliert werden. Es ist wichtig, dass sich der Hund überall anfassen lässt, um z.B. auch einem Tierarzt im Fall der Fälle die Arbeit zu erleichtern. Sollten die Krallen sich nicht durch regelmäßige Spaziergänge abgenutzt haben, sollten diese vom Tierarzt gekürzt werden.
Das Fell unter den Pfoten, zwischen den Ballen, ist ebenfalls kurz zu halten, um einen sicheren Gang zu gewährleisten.
Sollten Sie einmal nicht weiter wissen, wenden Sie sich zunächst an Ihren Züchter, der versuchen wird Sie zumindest moralisch zu unterstützen und entsprechende Tipps zu geben.
Ich scheue mich auch nicht gelegentlich die Hilfe einer wirklich erfahrenen Hundefriseurin in Anspruch zu nehmen. Diese darf zwar in keiner Weise an den Hundies schneiden, doch sie wäscht und bürstet, wenn die Zeit mal knapp sein sollte und die Hunde trotzdem schön und gepflegt aussehen sollen